Brotbacken mit Dampf

Erfolgreich Brot backen mit dem Römertopf


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Ich habe vor einiger Zeit damit begonnen, Brot selber zu backen. Bäckerbrot ist toll, aber mittlerweile recht teuer und auch oft auch nur noch Industrieware. Die Grundzutaten (Wasser, Mehl, Zucker, Salz, Hefe etc) sind wiederum durchaus günstig und das Internet ist voll von fantastischen Rezepten. Bücher über das Brotbacken gibt es ebenfalls en gros.

Persönlich habe ich das Glück, weitgehend von zu Hause arbeiten zu können und bei etwas Vorausplanung kann das im Alltag immer mal mit eingetaktet werden. Die Küchenmaschine ist auch ein großer Helfer. Teig ansetzen ist meist eine Sache von 20 Minuten, gehen tut er von alleine und das Backen selbst geht ebenfalls nebenher.

Brote aus Hefeteig sind generell schnell gemacht, man ist meist mit vier bis fünf Stunden insgesamt dabei. Sauerteig braucht anfänglich ein paar Wochen für den Starter, und auch die eigentliche Backvorbereitung braucht ein bis zwei Tage Vorlauf, aber das ist es wert.

Beim eigentlichen Backen gibt es etliche Wege. Viele nutzen einfach nur das Backblech. Habe ich auch so gemacht, aber war von Ergebnis nicht so begeistert. Dann habe ich mit einer Freundin geschwatzt und die erzählte was vom Backen mit Dampf. Hierbei braucht man ein geeignetes Gefäß, entweder aus Gußeisen oder aus Ton (Terrakotta). Ich habe mich dann für letzteres entschieden und einen Römertopf gekauft, siehe auch unten.

Der Ofen wird hierbei auf 240°C vorgeheizt, Backgefäß inklusive. Der vorbereitete und gut gefaltete(!) Brotteig kommt dann dazu, wird ca 45 Minuten mit geschlossenem Deckel gebacken, anschließend nochmal bei 210°C ohne Deckel for 10-15 Minuten zur Bräunung. Dabei wird die im Teig enthaltene Feuchtigkeit in Dampf umgewandelt und bleibt im Römertopf erhalten, so daß eine tolle Kruste und eine saftige Krume entsteht.

Das Unterteil des Römertopfs ist innen glasiert, damit der Teig nicht anklebt, wobei ich zusätzlich noch Backpapier verwende, einfach weil der Teig sich besser und ohne Verbrennungen in den Topf bugsieren läßt. Der Deckel ist ebenso wie die Außenseite des Topfs unglasiert und somit wasserdurchlässig.

Übrigens eignet sich zum Gehenlassen des Teiges bestens ein Gärkorb mit Stoffabdeckung, damit der Teig nicht anklebt. Eine digitale Küchenwaage ist auch bestens zu empfehlen, damit die Zutatenmengen stimmen. Anders als beim Kochen “nach Nase” sind beim Backen die Proportionen sehr wichtig.

ToDo

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Römertopf Küchenwaage Gärkörbchen küchenmaschine

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